Versandkostenfrei ab 45,-€
Einkaufswert. Jetzt bestellen!
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Herzerkrankungen beim Hund (Herzinsuffizienz)

Die Kardiologie ist eine der am meisten beachteten und erforschten Teilgebiete der Tiermedizin. Viele verschiedene Erkrankungen kommen in unterschiedlichen Ausprägungen vor. Für ein genaues Verständnis von Herzerkrankungen ist es wichtig, sich die physiologische Funktion des Herzens genauer anzuschauen. Die Anatomie ist hochkomplex, wie hier an einem Auszug aus einem Anatomiebuch zu sehen:

Abb. 1:
„Lehrbuch der Anatomie der Haustiere“ ,R. Ni c k e l , A. Schummer, E. Seiferle, Band III, 3. Auflage

CaniMove Cardio Herzerkrankungen Abbildung 1

 

Wichtig ist jedoch sich die Zweiteilung des Herzens in eine linke und rechte Seite bewusst zu machen.

Rechte Seite (Cor dexter):

Sauerstoffarmes Blut aus dem Körper wird über die vordere und hintere Hohlvene (V. cava craniales bzw. caudalis) in den rechten geleitet. Der rechte Vorhof ist über die rechte Herzklappe von der rechten Herzkammer getrennt. Diese Klappe besteht aus drei Teilen und wird dementsprechend Tricuspidalklappe genannt. Die rechte Kammer pumpt das Blut nun durch die Lungenarterie (fun fact: die einzige Arterie in der sauerstoffarmes Blut fließt; Arterien sind nämlich Gefäße welche vom Herzen weg fließen, Venen fließen zum Herzen) bis in die Lunge. In deren Geflecht wird das Blut nun mit Sauerstoff angereichert. Ein Rückfluss des Blutes ins Herz wird durch die Lungenklappe (Pulmonalklappe) verhindert, welche zwischen Lungenarterie und rechter Kammer gelegen ist.

Linke Seite (Cor sinister):

Das sauerstoffreiche Blut gelangt über die Lungenvene in den linken Vorhof und von diesem in die linke Kammer. Beide Teile der linken Herzhälfte sind durch die linke Herzklappe getrennt, welche aus zwei Flügeln besteht (Bicuspidalklappe). Die rechte Kammer pumpt nun das Blut in die Hauptschlagader (Aorta), von wo es in den gesamten Körper gelangt. Ein Rückfluss aus der Aorta wird durch die Aortenklappe unterbunden.

CaniMove Cardio Herzerkrankungen Abbildung 2

 

Fakten zum Herz:

  • Das Herz wird grob in das äußere Perikard, den Herzmuskel (Myokard) und die Innenauskleidung (Endokard) unterteilt.
  • Die rechte Herzhälfte hat wesentlich geringere Drücke auszuhalten als die linke Körperhälfte. So ist der Blutdruck im Lungenkreislauf mit ca. 20 mmHg wesentlich geringer als in der rechten Herzhälfte mit 120 mmHg.
  • Man unterscheidet diastolischen und systolischen Druck. Der diastolische Druck markiert den Tiefpunkt des Druckes, der systolische Druck markiert den Hochpunkt des Drucks. Dies ist dadurch bedingt das Systolie das zusammengezogene Herz im Schlag bezeichnet, Diastolie hingegen das Herz in der Füllungsphase meint.
  • Herzinfarkte wie beim Menschen spielen bei Hund und Katze keine Rolle!
  • Das Herz-Kreislauf-System ist ein Versorgungssystem und stets bemüht, dem Organismus ausreichend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen. Um dies zu gewährleisten gibt es eine ganze Menge an Regulationssystemen. Aus der Kombination dieser Faktoren errechnet das HerzKreislauf-System die optimalen Einstellungen für die jeweilige Situation:

 

• Die Herzfrequenz: Wie schnell schlägt das Herz pro Minute?

• Die Atemfrequenz: Wie oft wird pro Minute geatmet?

• Der Blutdruck: Wie viel Blut kann pro Minute transportiert werden?

• Das Blutvolumen: Wie viel Blut steht zur Verfügung?

• Die Gefäßweite: wie viel Blut passt in die einzelnen Blutgefäße?

• Der Blutstrom: Wo soll wie viel Blut hin?

• Das erhöhte Blutvolumen bezeichnet man als Vorlast, einen erhöhten peripheren Widerstand als Nachlast.

  • Weder Carnitin- noch Taurinmangel kommen beim Hund vor, außer es liegt eine Generkrankung vor! Als Fleischfresser nimmt JEDER Hund ausreichend Aminosäuren für eine physiologische Herzfunktion auf.
  • Herz und Niere sind eng miteinander verbunden: Die Niere steuert in Verbindung mit dem Herz den Blutdruck über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS).
  • Der im EKG sichtbare, weithin bekannte Rhythmus zeigt die elektrischen Reizimpulse an, welche einen Herzschlag gerichtet auslösen: die erste Spitze bezeichnet man als P-Welle (hier schlagen die Vorhöfe), danach kommt der QRS-Komplex mit der Kontraktion der Herzkammern, gefolgt von einer T-Welle, welche die Repolarisation (also quasi das „Wideraufladen“ anzeigt).

 

Untersuchungsmöglichkeiten:

Beim „Abhören“, der Auskultation, können bereits viele Herzerkrankungen erkannt werden, für eine genauere Diagnostik stehen aber weitere Techniken zur Verfügung. Hierzu zählen Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs zur Beurteilung von Herzgröße und -form sowie der Lunge, Ultraschalluntersuchungen (idealerweise mit Doppler-Technologie zur Darstellung des Blutflusses) sowie das EKG (Elektrokardiogramm) zur Untersuchung des Herzrhythmus.

Ernährung bei Herzproblemen:

Die Fütterung sollte salzarm und proteinreich sein. Essentielle Fettsäuren (mind. 10-20 mg DHA & EPA pro kg Körpergewicht) sollten zugefüttert werden. Es gibt Hinweise auf eine cardioprotektive (herz-schützende) Wirkung von CoEnzym Q10. Verschiedene B-Vitamine (insbesondere B12) werden verstärkt benötigt. Der Heilpflanze Crataegus werden viele positive Wirkungen auf das Herz nachgesagt.

Im Folgenden soll nur eine kurze Abhandlung über bestehende Herzerkrankungen gegeben werden:

I. Aortenstenose

Die Aortenstenose ist die vermutlich häufigste Klappenerkrankung beim Hund und tritt häufig bei größeren Hunderassen auf. Dabei muss nicht unbedingt die Klappe selbst erkranken: es kann auch zu einer Zubildung im Klappenbereich kommen (Subaortenstenose, SAS).

Bedingt durch die Durchflussbehinderung kommt es im linken Herzen zu einer Drucksteigerung, vergleichbar mit einem erhöhten Druck im Gartenschlauch, dessen Ende man mit dem Daumen blockiert. Der Organismus ist durch den erhöhten Druck zu einer Ausgleichsreaktion gezwungen und bildet, um die Wandspannung im Herzen zu reduzieren, zusätzliche Muskelmasse. Eine solche Zunahme der Herzmuskukatur (Myokards) wird als Hypertrophie bezeichnet. Findet diese Hypertrophie ungleichmäßig statt (exzentrisch) können sowohl der Herzrhythmus als auch die Blutversorgung gestört werden: aus diesem Grund kann es zu einem plötzlichen Herztod kommen.

Typische Symptome einer Aortenstenose sind Schwäche und Ohnmacht, welche allerdings nur bei einer starken Ausprägung auffallen. Aus diesem Grund bleibt die Krankheit häufig unentdeckt. Bei routinemäßigen Herzuntersuchungen fällt häufig das Herzgeräusch auf, welches dem einer Pulmonalstenose sehr ähnelt.

Zur Diagnosesicherung können EKG (breite P-Wellen, hohe R-Zacken), Röntgen und Ultraschall angewandt werden. Heutzutage ist eine Ultraschalluntersuchung zu bevorzugen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt entschieden werden. Eine operative Therapie (z.B. mit Ballon-Katheter) ist umstritten und bei einer Subaortenstenose nicht möglich. Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3- Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 und Vitamin B12 wird empfohlen.

 

II. Pulmonalstenose

Die Pulmonalstenose behindert den Blutfluss aus der rechten Kammer in die Lungenarterie. Das zurückfließen des Blutes ins Herz führt zu einer Druckerhöhung in der Kammer und als Folge dessen zu einer zunehmenden Muskelstärke (Hypertrophie). Die Pulmonalstenose ist ein angeborener Herzfehler und kommt vor allem bei kleineren Rassen vor.

Die Symptome ähneln denen einer Aortenstenose: auch hier steht die Leistungsschwäche im Vordergrund. Bei zunehmender Schwere der Erkrankung kommt es zu einer Stauung des Blutes vom rechten Herz über die Hohlvenen bis zum Körper: eine Rechtsherz-Stauungsinsuffizienz entsteht mit Bauchwassersucht (Aszites) und Leberschwellung (Hepatomegalie). Das Herzgeräusch ähnelt dem einer Aortenstenose.

Zur Diagnosesicherung können EKG (hohe P-Wellen, breite R-Zacken), Röntgen und Ultraschall angewandt werden. Heutzutage ist eine Ultraschalluntersuchung zu bevorzugen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt entschieden werden; im Unterschied zu einer Aortenstenose ist jedoch häufig keine Therapie nötig. Eine operative Therapie kann bei schweren Fällen mit einer Ballon-Valvuloplastie durchgeführt werden: dieser Kunstnahme bezeichnet eine minimal-invasive Katheterisierung bis in die blockierte Pulmonalklappe, welche durch aufblasen eines Ballons „aufgesprengt“ wird.

Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer Pulmonalstenose empfohlen.

 

III. Ventrikelseptumdefekt

Der VSD ist ein angeborener Herzfehler, bei dem eine embryonale Verbindung zwischen linker und rechter Herzkammer auch nach der Geburt des Tieres nicht verschlossen wird. Durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse zwischen links und rechts (links 120 mmHg, rechts 20 mmHg) entsteht so ein Blutfluss von linker zur rechten Kammer (links-rechts-Shunt). Dies kann zu einer Volumenüberladung der rechten Kammer führen.

Das Herzgeräusch ist sehr laut, systolisch und hat den Hauptpunkt auf der rechten Seite (genau wie bei einer AV-Klappen-Dysplasie). Die genaue Therapie muss mittels Ultraschall gestellt werden.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt entschieden werden; bei einer Kompensation ist häufig keine Therapie nötig. Eine operative Therapie wird höchstens experimentell durchgeführt.

Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer VSD empfohlen.

 

IV. Ductus arteriosus persistens (PDA)

Der Ductus arteriosus botalli verbindet embryonal die Aorta mit dem Truncus pulmonalis, der Lungenarterie, welche von der rechten Herzseite ausgehend zur Lunge führt. Da embryonal die Lungen nicht zur Sauerstoffanreicherung dienen (der Sauerstoff kommt aus der Nabelschnur über die Plazenta vom Muttertier) werden diese so umgangen; das Blut der rechten Herzseite wird unmittelbar wieder in den Körperkreislauf überführt. Kurz nach Geburt kommt es durch die Änderung der Druckverhältnisse eigentlich zu einem zügigen Verschluss des Ductus. Bleibt dieser Verschluss aus, spricht man von einem PDA. Dadurch kommt es zu einer massiven Druckerhöhung im linken Herzen sowie zu einer Volumenüberladung, im späteren Verlauf zu einer linksseitigen Stauungsinsuffizienz.

Das Herzgeräusch ist bei einem PDA ist charakteristisch und beweisend: es handelt sich um ein dampfmaschinengeräusch, welches in verschiedene Richtungen ausstrahlt. An der Brustwand kann ein Schwirren gefühlt werden. Der Femoralispuls ist extrem pochend.

Zur Diagnosesicherung dieser angeborenen Erkrankung sollten alle Techniken herangezogen werden: Ultraschall zur Berechnung der Flussmenge im PDA, Röntgen zur Darstellung von Lunge und Herzgröße sowie EKG zum Ausschluss von sekundären Rhythmusstörungen.

Die Behandlung der Wahl liegt in einer sogenannten Coil-Embolisation: hierbei wird ein spiralförmiges Implantat über einen Katheter in den PDA geschoben, wo er einen Thrombus verursacht und den PDA verschließt. Der chirurgische Verschluss eines PDA ist mittlerweile selten geworden und nur noch bei sehr großen PDAs nötig.

Nach dem Verschluss des PDA wird eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 empfohlen.

 

V. AV-Klappen Dysplasie

Eine angeborene Erkrankung der Herzklappen wird als Dysplasie bezeichnet. Sie kann sowohl auf der rechten Herzseite (Tricuspidalklappen-Dysplasie) als auch links (Mitralklappendysplasie) auftreten. Resultat einer solchen Dysplasie ist stets eine Insuffizienz der betroffenen Herzseite mit Volumenüberladung der Kammer und Blutrückstau in den Vorhof.

Meistens fällt die Erkrankung bereits beim Junghund im Rahmen einer normalen Untersuchung aufgrund des deutlichen Herzgeräusches auf. Betroffene Tiere sind jedoch meistens symptomlos bis ins mittlere Alter. Zur Diagnosesicherung und zur richtigen Therapieauswahl müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt nach einer Ultraschalluntersuchung entschieden werden: meistens wird erst nach Beginn einer Symptomatik behandelt. Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer Klappen-Dysplasie empfohlen und kann die Zeit bis zum Auftreten von Symptomen verlängern.

 

VI. Atriumseptumdefekt (ASD)

Diese angeborenen Herzfehler sind meistens symptomlos und bleiben lange Zeit unentdeckt. Die Krankheit beschreibt einen Defekt an einer oder verschiedenen Stellen der Wand zwischen den Vorhöfen wodurch eine direkte Verbindungen zwischen diesen entsteht. Aufgrund der Druckunterschiede kommt es deshalb zu einem Links-Rechts-Shunt.

Das Geräusch, falls überhaupt ein solches besteht, ähnelt dem einer Pulmonalstenose. Nur eine Ultraschalluntersuchung mit Doppler kann einen ASD bestätigen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt entschieden werden; bei einer Kompensation ist häufig keine Therapie nötig.

Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer ASD empfohlen.

 

VII. Arrhythmien

Herzrhythmusstörungen können primär oder sekundär entstehen: die wesentlich häufigere Variante sind die sekundären Arrhythmien. Als primär bezeichnet man angeborene Störungen der Reizleitung, welche nicht durch andere Herzerkrankungen ausgelöst worden sind. Sekundäre Arrhythmien hingegen sind häufig und werden häufig bei diversen Veränderung des Myokard gesehen.

Ein Risiko von Arrhythmien besteht in einem Kammer- oder Vorhofflattern, aus welchem ein Flimmern entsteht, welches unbehandelt in kurzer Zeit zu einem Stillstand führen kann: wird eine klinische Verschlechterung nicht wahrgenommen spricht man vom „plötzlichen Herztod“.

Mittel der Wahl zur Analyse von Arrhythmien ist das EKG, welches inzwischen auch als 24- Stunden-EKG in der Tiermedizin zunehmend Verbreitung findet (Holter-EKG).

Zur Therapie stehen diverse Präparate zur Auswahl, auch die Implantation von Schrittmachern kann mittlerweile durchgeführt werden.

 

VIII. Mitralklappenendokardiose

Die Endokardiose der Mitralklappen ist eine chronische, voranschreitende Erkrankung der Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer. Hierbei erkranken nicht nur die Klappe selbst, sondern auch die Befestigung der Herzklappe, die Chordae tendinae. Betroffen sind vor allem ältere Tiere kleinerer Rassen, vor allem Dackel und Pudel. Die zugrunde liegende Ursache ist nicht endgültig geklärt, es scheint jedoch zu einem fehlerhaften Bindegewebsersatz in der Herzklappe zu kommen. Die betroffene Herzklappe versteift zunehmend und verliert ihre Beweglichkeit.

Durch die Unfähigkeit der Klappe, sich vollständig zu verschließen, kommt es bei jeder Kontraktion der linken Herzkammer zu einem Rückfluss des Blutes in den linken Vorhof und weiter in die Lungenvene. Dadurch wird auch die Herzauswurfsleistung deutlich eingeschränkt. Erste Reaktionen des Organismus sind eine Dilatation (Erweiterung) von linkem Vorhof und exzentrischer Hypertrophie der linken Kammer, um so die Druckverhältnisse zu verbessern.

Eine beginnende Mitralklappenendokardiose wird häufig anhand eines Herzgeräusches festgestellt und meistens symptomlos. Erst bei fortschreitender Erkrankung entwickelt sich durch den Rückstau in die Lungenvene ein Lungenödem mit typischem Ruhe-Husten. Gleichzeitig kann die Herzvergrößerung Druck auf die Bronchien bzw. die Luftröhre ausüben und zu trockenem Reizhusten führen. Es kommt zu Bluthochdruck und anderen möglichen Symptomen: Schwäche, Kreislaufkollaps, Anorexie, Bauchwassersucht oder Atemnot. Unbehandelt kann es zu einem quälenden Tod kommen.

Die Diagnose kann mittels abhören (Auskultation) gestellt werden, da das Herzgeräusch und der Vorbericht nahezu beweisend sind. In Abhängigkeit der Symptome können Röntgenbilder (Einschätzung von Herzgröße und Lungenzustand) sowie Ultraschall- oder EKG-Befunde bei der Auswahl der passenden Therapie helfen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt vor Ort entschieden werden.

Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer Mitralklappenendokardiose empfohlen.

 

IX. Endocarditis

Die Endocarditis beschreibt eine entzündliche Erkrankung der inneren Herzschicht, des sogenannten Endokards. Typischerweise sind vor allem die Herzklappen von einer Infektion betroffen, man spricht dann von einer Endocarditis valvularis.

Die Infektion entsteht durch länger bestehende Erregerherde: insbesondere die häufigen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis/Stomatitis) bei älteren, kleinen Hunden können Ursache sein. Auch infizierte Venenzugänge, parallele Infektionen mit Blutparastiten sowie Immunschwäche können als Auslöser nachgewiesen werden.

Typischerweise sind Aortenklappe oder Mitralklappe betroffen, wodurch es zu einer Aortenklappeninsuffizienz bzw. Mitralklappeninsuffizienz kommt. Meistens richten sich die Symptome jedoch nach der zugrunde liegenden Primärerkrankung.

Die Diagnose kann über direkte (PCR, Blutkultur) oder indirekte (Antikörperbestimmung) Erregernachweise in Verbindung mit einer Herzultraschalluntersuchung gestellt werden.

Die Behandlung mit Antibiotika muss nach erfolgtem Erregernachweis durchgeführt werden. Der Tierarzt vor Ort muss zudem die passende Herzmedikation auswählen.

Unterstützend sollten CoEnzym Q10 sowie ausreichend Omega-3-Fettsäuren (vor allem: EPA!) zugefüttert werden.

 

X. DCM (Dilatative Kardiomyopathie)

Die DCM beschreibt eine Erkrankung des Herzens, die zu einer krankhaften Erweiterung des Herzens führt. Es werden eine primäre und sekundäre DCM unterschieden. Die primäre (oder auch idiopathische DCM = „Krankheitsentstehung ohne feststellbare Grundursache“) DCM ist weitaus häufiger als die sekundäre DCM, welche durch Viren, Bakterien, Vergiftungen, Autoimmunerkrankungen oder Nährstoffmangel (selten, Taurin- oder Carnitinmangel) ausgelöst wird. Eine genetische Ursache ist vor allem bei Dobermännern und Doggen häufig.

Der Krankheitsverlauf einer DCM ist gekennzeichnet durch Hypokontraktilität (also die reduzierte Fähigkeit des Herzens, sich zusammen zu ziehen) und Dilatation (eine Erweiterung des Herzens). Zugrunde gehende Herzmuskelzellen werden hier nur unzureichend oder fehlerhaft ersetzt; die Pumpleistung reduziert sich und aufgrund der zunehmenden Herzgröße wird auch das Reizleitungssystem des Herzens immer mehr beeinträchtigt: Aussetzer bzw. Extrasystolen sind die Folge. Ein Teufelskreis ist die Folge, der die Herzerweiterung erhöht, wodurch zunehmend Reizleitungsprobleme entstehen. Aufgrund der entstehenden Rythmusstörungen kann eine DCM zu einem plötzlichen Herztod führen.

Typische Symptome sind nachlassende Spielfreude und Belastbarkeit, Husten, beschleunigte Atmung bis hin zu Atemnot, Synkopen, Aszites, beschleunigte Herzfrequenz oder Herzrhythmusstörungen. Im Frühstadium ist eine DCM extrem schwierig zu diagnostizieren: die früheste Diagnosestellung ist über ein 24-Stunden-EKG (Holter-EKG) möglich. Bei bestehender Symptomatik sind Röntgen, EKG und Ultraschalluntersuchungen zur genaueren Diagnose möglich. Ein Herzgeräusch besteht häufig nicht, ein schwacher Puls sowie ein leises Herz sind hinweisend.

Der in den USA etablierte Gentest für Dobermänner scheint in Deutschland keine hohe Verlässlichkeit zu haben.

Die Behandlung soll den Herzauswurf verbessern sowie Arrhythmien unterdrücken. Der Tierarzt vor Ort muss hierfür die passende Herzmedikation auswählen, meistens wird der Wirkstoff Pimobendan verwendet.

Unterstützend sollten B-Vitamine, CoEnzym Q10 sowie ausreichend Omega-3-Fettsäuren (vor allem: EPA und DHA) zugefüttert werden.

 

XI. HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie)

Die HCM beschreibt eine Verdickung des Herzmuskels der linken Seite. Die Krankheitsursache kann primär oder sekundär sein. Primäre, also idiopathische (=„Krankheitsentstehung ohne feststellbare Grundursache“) HCMs sind äußerst selten. Eine sekundäre HCM ist hingegen die Folge vieler unterschiedlicher Erkrankungen. Hierzu zählen die Aortenstenose, chronischer Bluthochdruck oder Mitralklappenprobleme. Die Folge einer HCM ist eine Linksherzinsuffizienz mit einem Stauungsödem der Lunge.

Während eine HCM kein Herzgeräusch hat, sind die zugrunde liegenden Herzerkrankungen durchaus hörbar. Eine definitive Diagnosenstellung kann durch Ultraschall und/oder EKGUntersuchungen erfolgen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome sowie der Art der Grunderkrankung abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt vor Ort entschieden werden.

Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren (viel EPA und DHA!), B-Vitaminen sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer HCM in jedem Fall empfohlen.

 

XII. RCM (Restriktive Kardiomyopathie)

Die RCM gehört zu den häufig beobachteten Herzerkrankungen der Katze, wird beim Hund jedoch extrem selten festgestellt. Bei dieser Erkrankung kommt es zu Bindegewebseinlagerungen ins Herz, wodurch sich die Kontraktilität (also die Fähigkeit des Herzens, sich zusammen zu ziehen) deutlich reduziert. Durch die zunehmende Versteifung des Herzens kommt es zu einem geringeren Blutauswurf sowie zu einer deutlichen Erhöhung des Residualvolumens (das RV bezeichnet die Blutmenge, welche in der Phase der maximalen Kontraktion des Herzens in der Herzkammer zurück bleibt). Es kommt zu einem Rückstau in den linken oder rechten Körperkreislauf mit Flüssigkeitsaustritten in die Lunge (Lungenödem) oder die Bauchhöhle (Aszites). Durch das vermehrte Residualvolumen ist das Risiko einer Thrombosebildung deutlich erhöht.

Betroffene Tiere zeigen mangelnder Appetit, vermehrtes Schlaf- und Ruhebedürfnis, deutlich nachlassende Spielfreude und Belastbarkeit, beschleunigte Atmung, Hecheln durch den offenen Fang nach Belastung sowie Husten oder einen erhöhten Bauchumfang.

Die definitive Diagnose einer RCM muss durch eine Herzultraschalluntersuchung erfolgen.

Die Therapie des Herzens sowie der Einsatz von Blutverdünnern sollte von einem erfahrenen Tierarzt vor Ort entschieden werden. Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren (viel DHA!), B-Vitaminen sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer HCM in jedem Fall empfohlen.

 

XIII. ARVC (Arrythmogene Rechtsventrikuläre Kardiomyopathie)

Die ARVC wird häufig auch als Boxerkardiomyopathie bezeichnet, da Boxer die Erkrankung vermutlich dominant vererben. Die jeweilige Ausprägung der Erkrankung variiert jedoch sehr stark.

Eine ARVC führt zu einer sogenannten „Fettigen Degeneration“ des Herzens, welche vor allem die Reizleitung des Herzens betrifft. Die Erkrankung ist also in erster Linie eine Rhythmusstörung.

Im ersten Stadium der Krankheit zeigen betroffene Hunde noch keine Symptome, aber im EKG (vor allem im 24-Stunden-EKG) sind bereits VES (Ventrikuläre Extrasystolen) erkennbar. Im zweiten Stadium werden betroffene Tiere dann symtomatisch und zeigen erste Synkopen (Ohnmachtsanfälle durch mehrere Aussetzer des Herzens hintereinander). Im dritten Stadium zeigt auch die Herzleistung erste Defizite, es kommt zu einer Stauung der linken Herzhäfte und einem Rückstau in den Lungenkreislauf. Atemnot durch ein Lungenödem sind die Folge.

Die Diagnose ARVC wird durch ein 24-Stunden-EKG (Holter-EKG) oder die Kombination aus EKG und Ultraschall gestellt. Die Therapie muss auf eine Verminderung der Extrasystolen abzielen, von denen oft mehrere tausend pro Tag gemessen werden können.

Tiere mit einer ARVC haben ein hohes Risiko an einem plötzlichen Herztod zu versterben.

Die genaue Art der Therapie des Herzens sowie der Einsatz von Antiarrhythmika sollte von einem erfahrenen Tierarzt vor Ort entschieden werden. Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren (viel DHA!), B-Vitaminen sowie mit CoEnzym Q10 wird beim Vorliegen einer ARVC in jedem Fall empfohlen.

 

XIV. Pericarderkrankungen (Herzbeutelerkrankungen)

Der Herzbeutel umgibt das Herz mit einer dünnen, bindegewebigen Hülle. Diese ist für eine bessere Gleitfähigkeit mit einer seriösen Flüssigkeit ausgekleidet.

Zu den Erkrankungen des Herzbeutels zählen Perikardergüsse (Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel), bakterielle Infektionen (Perikarditis) oder Tumore.

Perikardergüsse können durch Tumore, Infektionen (vor allem durch Fremdkörper, die durch die Speiseröhre stechen), Traumata oder Stauung entstehen. Anhand der Ergussflüssigkeit können die Ursachen differenziert werden, hierbei sollte auch stets eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Auch mittels EKG oder von einem geübten Tierarzt mittels abhören lässt sich ein Perikarderguss sicher diagnostizieren. Da Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel die Funktionsfähigkeit des Herzens einschränken (wird dann als Herzbeuteltamponade bezeichnet), kommt es zu teils dramatischen Symptomen. Ein Teil der betroffenen Tiere wird in Seitenlage eingeliefert und muss als Notfall behandelt werden. Die Therapie besteht in einer Drainage und Ableitung des Ergusses (je nach Stärke) sowie einer Behandlung der Grundursache. Bei wiederkehrenden Perikardergüssen kann der Herzbeutel fenestriert (es wird ein großes Loch reingeschnitten) oder entfernt werden.

Eine infektiöse Perikarditis entsteht wesentlich häufiger durch Fremdkörper als durch auswandernde Keime (z.B. einer Lungenentzündung). Meistens sticht der scharfe und vor allem spitze Fremdkörper durch die Speiseröhre in den Herzbeutel und infiziert das Perikard. Typischerweise gefundene Erreger sind Staphylokokken, Streptokokken oder E.coli. Als Folge einer Infektion kann ein Perikarderguss auftreten. Die Diagnosesicherung erfolgt durch den Nachweis der beteiligten Bakterien aus einem Punktat; idealerweise wird auch eine mikrobiologische Untersuchung mit Antibiogramm durchgeführt. Die Therapie besteht im entfernen des Fremdkörpers und einer gezielten antibiotischen Behandlung.

Primäre Tumore des Herzbeutels sind eher selten: hierzu zählen vor allem Mesotheliome und Lymphosarkome. Häufiger lösen Herzbasistumore oder Hämangiosarkome (häufig als Metastasen) Erkrankungen des Perikard aus. Die umschriebenen Tumore verhalten sich extrem unterschiedlich: während Hämangiosarkome fast immer zu einem raschen Tod, wachsen Herzbasistumore äußerst langsam. Mesotheliome können sogar spontan in Remission gehen. Mehr zu den Tumoren des Herzens findet sich unter PunktXVI.: Tumore des Herzens.

 

XV. Herzwürmer

In Europa sind zwei Herzwurmarten von Bedeutung:

a) Angiostrongylus vasorum („Französischer Herzwurm“)

b) Dirofilaria immitis („Mittelmeer-Herzwurm“)

a) Zu einer Infektion mit Angiostrongylus vasorum kommt es durch eine Aufnahme von infizierten Schnecken, welche dem Parasiten in Form der L3-Larve als Zwischenwirt dienen. Im Darm des Hundes kommt es dann zu einer Auswanderung der Larven. Die Larven durchwandern die Darmwand und erreichen nach einigen Tagen über Blut und Lymphe die Lungenarterie und das rechte Herz. Etwa zwei Monate nach der Infektion beginnen weibliche Parasiten nun mit der Eiablage: die Eier gelangen in den Blutkreislauf und so in die Lunge. Hier kommt es zur Entwicklung des ersten Larvenstadiums. Die sogenannte L1-Larve durchquert die Lunge bis zum Flimmerepithel der Bronchioli, wird hochgehustet, abgeschluckt und über den Kot des Tieres ausgeschieden. Bei einsetzendem Regen und Feuchtigkeit kommt es zu einer Auswanderung der Larven, welche die bei diesen Witterungen hohe Aktivität der Schnecken zu einer Infektion nutzen. In der Schnecke kommt es nun zu einer Verwandlung bis zum infektiösen L3-Stadium.

b) Als Dirofilaria immitis bezeichnet man einen zur Familie der Filarien zählenden Fadenwurm, der zu den Vektor-übertragenen Krankheiten gezählt wird. Der Lebenszyklus ist komplex: Dirofilarien befallen vor allem die Lungenarterie, die rechte Herzhälfte und die Hohlvenen. Dort verankert und ausgewachsen werden diese als Makrofilarien bezeichnet. Makrofilarien produzieren nach der Paarung sogenannte Mikrofilarien: Diese zirkulieren als L1-Stadium in der Blutbahn. Wird der Hund (oder die Katze) nun von einer Stechmücke der Gattung Culicidae gestochen, gelangen diese L1-Stadien in den Darm der Mücke. Innerhalb der Mücke wandelt sich die L1-Larve bis zur L3- Larve und wandert in die Speicheldrüsen der Mücke ein. Bei der nächsten Blutmahlzeit wird die L3-Larve mit dem Speichel der Mücke in das Gewebe des Tieres injiziert. Nun kommt es zu einer Gewebewanderung durch die Unterhaut bis in die Muskulatur, wobei die Larve sich bis zum L4- Stadium weiter entwickelt. Schließlich gelangt die L4-Larve ins Blut und von dort bis ins Herz, wo das adulte Stadium der Makrofilarien entsteht.

Die Symptome richten sich nach dem Grad des Befalls. Bei einer hochgradigen Infektion kann es zu Leistungsabfall, Husten (z.T. mit blutigem Auswurf), Bauchwassersucht oder Atembeschwerden (Dyspnoe) kommen.

Ein Hinweis auf einen Lungenwurmbefall gibt es meistens durch ein Röntgenbild in Verbindung mit einem passenden Vorbericht. Die Diagnose von Angiostronylus vasorum kann durch eine Kotuntersuchung mittels Auswanderungsverfahren gestellt werden, für Dirofilaria immitis stehen zuverlässige Antigennachweise aus dem Blut zur Verfügung; Larven lassen sich zudem im peripheren Blut mikroskopisch feststellen, müssen aber von der harmlosen Art Dirofilaria repens unterschieden werden.

Die Behandlung von Angiostrongylus vasorum ist mittels Fenbendazol (50 mg/kg über zehn Tage oral) möglich. Dirofilarien benötigen hingegen eine speziellere Therapie, da es bei starkem Befall und zu schnellem Absterben der Würmer zu teils lebensbedrohlichen Nachwirkungen kommt. Bewährt hat sich der Wirkstoff Melarsomin (2,5 mg/kg intramuskulär in die Lendenmuskulatur an zwei folgenden Tagen), jedoch sollte die endgültige Auswahl eines passenden Medikaments individuell entschieden werden.

Um das Risiko einer chronischen Arteritis oder Thrombopathie zu minimieren, empfiehlt sich die begleitende Fütterung von hochdosierter Eicosapentaensäure (EPA).

 

XVI.Tumore des Herzens

Generell muss zwischen primären Tumoren des Herzens und sekundären Tumoren unterschieden werden. Als primär bezeichnet man Tumore, welche aus dem Herzgewebe selbst entstehen. Als sekundär bezeichnet man Metastasen, welche von anderen Tumoren abstammen und sich im Herz festsetzen.

Bei fast der Hälfte aller primären Herztumore handelt es sich um Hämangiosarkome, welche dem Bereich des rechten Vorhofs entstammen. Hämangiosarkome metastasieren früh und verbreiten sich äußerst aggressiv, sodass eine intensive Behandlung (egal ob chirurgisch oder chemotherapeutisch) eher nicht empfohlen werden kann. Die mittlere Überlebenszeit beträgt leider nur drei bis fünf Monate.

Bei knapp einem Drittel der primären Herztumore handelt es sich um sogenannte Chemodektome. Diese Tumore wachsen sehr langsam an der Herzbasis, lösen jedoch relativ oft Perikardergüsse aus, welche behandelt werden müssen. Manchmal ist sogar eine Fenestrierung nötig. Eine Behandlung des eigentlichen Tumors ist jedoch nicht empfehlenswert; die Überlebenszeit mit 1-2 Jahren fällt jedoch ziemlich lang aus.

Andere Primärtumore des Herzens sind Mesotheliome (Perikardtumor), Lymphosarkome und Myxome. Diese Tumore sind selten und können ebenfalls nicht gezielt behandelt werden. Ziel der palliativen Therapie ist eine möglichst lange Unterstützung des Tieres; von Operationen oder Chemotherapie ist bei Herztumoren abzuraten.

Ob eine begleitende Fütterung von hochdosierter Eicosapentaensäure (EPA), wie sie beim Menschen empfohlen wird, auch beim Hund zu einem positiven Effekt führen kann, ist Gegenstand zukünftiger Untersuchungen.