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EPA - Eicosapentoensäure

Die Eicosapentoensäure, kurz EPA, zählt zu den Omega-3-Fettsäuren und kann als ihr wichtigster Vertreter gezählt werden, da EPA der Ausgangspunkt für die Synthese verschiedener Eicosanoide der 3er- und 5er-Reihe ist. Diese speziellen Leukotriene (LT5), Thromboxane (TXA3) und Prostaglandine (PGE3) wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Dies geschieht indirekt, also durch eine Reduktion der das Gegenteil bewirkenden LT2, TXA2 und PGE2. Zusätzlich hemmt EPA die Produktion verschiedener Interleukine, welche Entzündungsreaktionen fördern (v.a. IL-1 und IL-6). Im Jahr 2013 wurde außerdem entdeckt, dass EPA die sogenannte Inflammasom-Reaktion hemmt: ein elementarer Teil des Entzündungsprozesses bei Arthritis und vermutlich auch bei Arthrosen wird somit ausgeschaltet. Der für Großpferde empfohlene Wirkbereich liegt bei mindestens 500 mg reinem EPA pro Tag. Die Wirkung von EPA zusammengefasst: Direkte Hemmung von Entzündungs- und Schmerzreaktion (Inflammasom-Hemmung, Hemmung von Interleukinen) sowie indirekte Hemmung von Entzündungs- und Schmerzreaktion (LT5 statt LT2, TXA3 statt TXA2, PGE3 statt PGE2).

Für Hunde und Katzen werden in der Literatur EPA-Dosierungen von bis zu 50 mg pro kg Körpergewicht bei Autoimmunerkrankungen sowie von 2,5 - 5 mg pro kg bei Osteoarthritis (Arthrose) empfohlen.